Das richtige Catering für sportliche Höchstleistungen

03. 07. 2015 - Wie bekocht man 3000 Spitzensportler, die einen der härtesten Triathlons der Welt vor sich haben? Der Eventcaterer gastfreundschaft aus Heidelberg ist unter anderem auf das Catering für Sportveranstaltungen spezialisiert und begleitete in den letzten Jahren unter anderem den Ironman in Frankfurt und in Wiesbaden mit einem großen Serviceteam. Wir haben uns mit Projektleiter Markus Knorr über Pasta-Berge, Betriebssportevents und Cocktails am Abend vor dem Wettkampf unterhalten.

Die Meisten werden das von sich selbst kennen: Nichts macht hungriger als Bewegung an der frischen Luft. Doch jetzt stellen Sie sich vor, Sie müssten 3,9 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer laufen wie die Teilnehmer der Ironman-Europameisterschaften, die am Sonntag in Frankfurt stattfinden. Das sind acht Stunden, in denen der Körper ununterbrochen bis an seine Belastungsgrenze geht. Um die 10.000 Kalorien wird jeder Teilnehmer in diesem Zeitraum verbrennen. Zum Vergleich: Ein erwachsener Mann verbraucht während eines normalen Arbeitstages nur etwa 2800 Kalorien.

Die Kohlenhydrate aus den Nudeln gelten als verlässliche Energielieferanten
Wer also nicht auf halber Strecke schlapp machen will, muss für genügend Energienachschub sorgen. Für das Rennen selbst haben die meisten Sportler ihre eigenen isotonischen Getränke, Pulver und Energieriegel dabei. Für die Verpflegung im Vorfeld und im Anschluss ist der Ausrichter zuständig. Damit jeder Teilnehmer mit gefüllten Energiedepots an den Start gehen kann, hat sich vor den Ironman-Wettkämpfen der so genannte „Pasta Friday“ etabliert. Nudeln haben nämlich einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und die gelten als verlässliche Energielieferanten. „Da sich viele der Teilnehmer bei ihrer Ernährung an einen strengen Zeitplan halten, stürmen pünktlich um 18.30 Uhr alle ans Buffet“, erzählt Markus Knorr. Dort gibt es Salat zur Vorspeise, dann Pasta in allen möglichen Variationen und zum Abschluss einen kleinen Nachtisch.

Pasta-Berge um vor dem Wettkampf den Energiespeicher aufzufüllen
Auf kulinarische Abwechslung kommt es beim „Pasta Friday“ nicht an. Viel wichtiger sind laut Markus Knorr Lebensmittel, die der Körper des Leistungssportlers schon kennt und die ihn nicht belasten. Deftige Fleischgerichte oder Pizza sind also verboten. Trotzdem schlagen die Teilnehmer beim Pasta-Buffet in der Regel ordentlich zu. „Man kann sich nicht vorstellen, wie sich die Leute dort die Teller voll laden“, lacht Markus Knorr. „Wo ich einen Teller von dieser Sorte schaffen würde, schaffen andere drei oder vier.“

Auch auf der Awardparty nach dem Rennen gibt es wieder jede Menge Kohlenhydrate in Form von Nudeln und Kartoffeln, aber dieses Mal steht auch Fleisch auf dem Speiseplan, um dem Körper das Eiweiß zuzuführen, das er unter anderem für den Muskelaufbau und die Zellerneuerung benötigt. Für die meisten der Sportler gehe es schließlich darum, sich gleich wieder auf den nächsten Wettkampf vorzubereiten, so Markus Knorr.

Auch bei Breitensportevents müssen ein paar Grundregeln für das Catering beachtet werden
Im September betreut die gastfreundschaft zwei große Sportveranstaltungen von zwei Unternehmen aus der Region, darunter die ComGames 2015, wo rund 800 Commerzbank-Mitarbeiter aus ganz Deutschland an einem Wochenende in acht Sportarten gegeneinander antreten.

Auch wenn es hier nicht um sportliche Höchstleistungen wie beim Ironman geht und den Mitarbeitern auch eine regionaltypische Verpflegung geboten werden soll, um den Charakter des jeweiligen Austragungsorts wiederzuspiegeln, werden auch hier die Grundregeln der Sporternährung aufgegriffen, so dass alle Teilnehmer gut vorbereitet in die Wettkämpfe am Folgetag gehen können.

Bei der zweiten großen Sportveranstaltung im September gibt es am Vortag der Wettkämpfe ein abwechslungsreiches Fingerfood-Buffet und somit eher leichte Kost. In Abstimmung mit dem Veranstalter wird dann erst beim Abendempfang nach den Wettkämpfen ein umfangreiches Buffet angeboten und auch Cocktails und Longdrinks gemixt. „Hobbysportler müssen nicht direkt wieder in etwaige Vorbereitungen einsteigen und können den Ausklang nach so einem Tag mit allen kulinarischen Freuden genießen und zusammen mit Ihren Kollegen erkunden, was unsere Barkeeper so alles zaubern können“, sagt Markus Knorr mit einem Augenzwinkern.

Was den Hunger angeht, stehen die Teilnehmer den Triathleten kaum nach: „Man merkt dann sehr gut, dass alle einen ganzen Tag lang Sport getrieben haben“, sagt Markus Knorr. „Deshalb planen wir bei solchen Veranstaltungen mit der eineinhalbfachen Menge an Essen als bei anderen Events.“ Es bleibt also festzuhalten, dass Sportler, egal welcher Leistungsklasse, viel Hunger haben. Aber dann macht auch das Kochen Spaß.

Hier geht es zum Eintrag von gastfreundschaft Catering.








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