Ein Kaffee geht noch - Willkommen in Portugal

07. 01. 2014 - Alle die der Meinung sind, in Deutschland würde man viel Kaffee trinken, waren offensichtlich noch nicht in Portugal. In Portugal wird absolut keine Gelegenheit ausgelassen, sich eine „Bica“ zu gönnen. Nach dem Essen, gemütlich am Tisch, zwischendurch schnell im Stehen am Tresen, kaum hat ein Portugiese mal fünf Minuten Zeit, passt da hervorragend ein Kaffee hinein.

If asked „how do you take your coffee“, I reply: „seriously, very seriously.“

Wir haben Ihnen für den nächsten Portugal-Urlaub eine kleine Kaffee-Kunde zusammengestellt.

  • Der portugiesische „Bica“ entspricht in etwa dem, was wir als Espresso kennen, auch wenn er letztendlich „nur“ ein sehr (sehr) starker Kaffee ist. 
  • Der „Café Cheio“, wörtlich übersetzt ein „voller Kaffee“, entspricht etwa einem Lungo, einem mit heißem Wasser gestreckten Espresso. 
  • Der „Café Pingado“ lässt sich mit einem Espresso Macchiato vergleichen. Während dieser im Italienischen „gefleckt“ und meist mit aufgeschäumter Milch zubereitet wird, ist er im Portugiesischen lediglich „getropft“ und die Milch wird nicht aufgeschäumt. 
  • Um einen klassischen Kaffee zu bekommen, bestellt man einen „Abatanado“ oder „Café Americano“. 
  • Latte Macchiato-Trinker halten sich am besten an den „Galao“, hierbei werden etwa 1/3 Kaffee mit 2/3 Milch aufgefüllt. 
  • Der zu 50 Prozent aus Milch und zur anderen Hälfte aus Kaffee bestehende Milchkaffee heißt in Portugal „Meia de Leite“.

Es gibt kaum einen sichereren Weg, sich in Portugal als Tourist zu outen, als einen Latte Macchiato oder einen Cappuccino zu bestellen. So einen ausländischen Schnickschnak würde der kaffeeliebende Portugiese niemals trinken.

Wir wünschen viel Spaß in Portugal!







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