Ein Maßanzug aus Einsen und Nullen

10. 05. 2016 - Die Zusammenarbeit zwischen leoticket und dem Radio Ton Gourmet Palast entwickelte sich vom ambitionierten Pilotprojekt zu einer echten Baden-Württemberger Erfolgsstory



In der Kooperation zwischen Leomedia und dem Radio Ton Gourmet Palast trafen zwei ambitionierte Herzensprojekte aufeinander, die in enger Zusammenarbeit ein beispielhaftes Pilotprojekt erschufen.

Carsten Neumann und sein Team haben mit leoticket das Ticketing-System revolutioniert. Kein anderes System lässt sich so individuell auf die Wünsche des Kunden anpassen. So ermöglicht leoticket es dem Gast, nicht mehr nur zwischen Preiskategorien und Menüs wählen, er kann dem Veranstalter auch mit wenigen Klicks Zusatzinformationen wie Lebensmittelunverträglichkeiten, eine Schwangerschaft, die den Genuss gewisser Lebensmittel ausschließt, Mobilitätsbeeinträchtigungen etc. mitteilen, sodass all dies schon bei der Planung berücksichtigt werden kann.

Insbesondere für Events, bei denen zwei Eventtypen - wie im Beispiel Show und Dinner - zusammenkommen, stoßen klassische Ticketing-Systeme schnell an ihre Grenzen. In Zeiten von immer ausgeklügelten und immer exklusiveren Veranstaltungen, die jedes Schema sprengen, liegt in der Individualisierung die große Stärke von leoticket.

Auch David Sansi machte sich einen individuellen Zuschnitt zum Konzept. Er kreierte mit dem Radio Ton Gourmet Palast eine eigens auf das Sendegebiet zugeschnittene Dinnershow, die sich, abgesehen von den internationalen Künstlern, durch ihre regionale Besetzung auszeichnet.

Von der Vermessung zum fertigen Anzug

Mit der Entwicklung und Realisierung des Radio Ton Gourmet Palastes hatte sich das Team um David Sansi einer großen Herausforderung gestellt. Doch bereits nach der ersten Saison gab ihnen der Erfolg recht. Mit einem so ambitionierten Projekt muss man zuerst die großen Baustellen schließen, bevor man an den Feinschliff gehen kann.

„In der ersten Saison haben wir mit einem „selbstgebastelten“ Ticketsystem gearbeitet, das unsere Haustechnik in Sachen Zeitaufwand an ihre Grenzen brachte. Ich hatte also diverse Anbieter kontaktiert und auch bereits Angebote eingeholt, als ich Herrn Neumann auf einer Messe in Heilbronn kennenlernte, der mir begeistert anbot, mit uns ein Pilotprojekt zu starten. Letztendlich ist es seinem Engagement und seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, dass die Zusammenarbeit mit Leomedia zustande kam, worüber wir natürlich sehr glücklich sind.“, berichtet Susanne Barth von Radio Ton. Carsten Neumann sah in der Fusion zweier Veranstaltungstypen die perfekte Gelegenheit, sein Ticketing-System auf das nächste Level zu befördern und dem Radio Ton Gourmet Palast eine übersichtliche Veranstaltungsplanung zu ermöglichen.

Für den Kunden ändert sich dabei so gut wie nichts. Es gibt weiterhin die Optionen der telefonischen Bestellung sowie der Onlinebestellung. Gleichzeitig können aber auch Vorverkaufsstellen mit eingebunden und diverse Zahlungsmethoden angeboten werden. Der Kunde hat die Wahl zwischen print@home oder dem Versand von eigens für den Veranstalter designten Schmucktickets. Für den Versand der Tickets bietet Leomedia zum einen an, den Versand für den Veranstalter zu übernehmen, zum anderen gehören aber auch Ticketrohlinge und -drucker zum Repertoire der ambitionierten Medienagentur.

Nichts sitzt so gut wie Maßarbeit

Der Anspruch an ein Ticketing-System ist bei einer Dinnershow ein ganz anderer, als bei einer einfachen Musikveranstaltung. Es gibt nicht nur unterschiedliche Preiskategorien, sondern auch verschiedene Menüs und Getränkeoptionen zur Auswahl. Carsten Neumann vereint in seinem Team Menschen, die Herausforderungen erst recht zu Höchstleistungen anspornen und in der engen Zusammenarbeit mit dem Team des Radio Ton Gourmet Palastes, konnten sie ein maßgeschneidertes System perfektionieren, das nicht nur Preiskategorien und Menüs, sondern auch Lebensmittelunverträglichkeiten oder besondere Anforderungen abfragt und entsprechend verbucht. Auch das Team hinter der telefonischen Bestellung arbeitet mit leoticket, sodass alle Buchungen über das selbe System laufen und dem Dschungel aus Excel-Tabellen und unübersichtlichen Listen ein Ende bereitet werden konnte.

Susanne Barth sieht eine deutliche Verbesserung in den Arbeitsabläufen: „Das übersichtliche Ergebnis erleichtert unsere Arbeit hinter den Kulissen enorm. Die Küche kann mit individuellen Kundenwünschen im Vorfeld gut planen, wir können dank des Seatingtools sinnvolle Sitzpläne ausarbeiten, was eine optimale Auslastung begünstigt sowie Sitzordnungen erstellen, sodass unser Serviceteam schon vor der Show weiß, welcher Gast mit welchen Bestellungen wo sitzt.“

Was der Endkunde höchstens als angenehm übersichtliche Menüführung wahrnimmt, erleichtert dem Team hinter den Kulissen die Vorbereitungen und die Ablaufplanung immens. 

Regional ist das Zauberwort

Es war dem Radio Ton Team mit dem gewagten Vorhaben von Anfang an wichtig, das Projekt der Region, dem Sendegebiet auf den Leib zu schneidern. „Unsere regionale Verankerung ist unsere Stärke. Was liegt da näher, als sich für eine Dinnershow die Sterneköche aus den eigenen Reihen zu holen. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz haben wir uns gleich vier inhabergeführte Sternerestaurants an Bord geholt, die nicht nur selber aus der Region kommen, sondern natürlich auch vorwiegend mit regionalen Produkten und gerne auch mal mit regionalen Spezialitäten arbeiten.“ schwärmt David Sansi.

Dieser Gedanke der Regionalität findet sich auch in der Zusammenarbeit mit Leomedia wieder. Das Medienunternehmen und den Radiosender trennen nur knapp 60 Kilometer, was die persönliche Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt erst ermöglichte. „Wir konnten in der persönlichen Zusammenarbeit das System perfekt auf den Radio Ton Gourmet Palast zuschneiden. Das Team von Radio Ton hatte einen Katalog an Anforderungen ausgearbeitet. Zusätzlich zu den diversen Möglichkeiten zur Individualisierung der Tickets, galt es vor allem, eine auch für die Mitarbeiter in der Koordination und der Buchhaltung verständliche, übersichtliche und leicht zu bedienende Oberfläche zu gestalten“, berichtet Carsten Neumann aus der Entwicklungsphase.

Ein Pilotprojekt, das überaus erfolgversprechend ist. Zwei sehr ambitionierte, persönliche Projekte konnten hier zu einer perfekten Symbiose zusammengebracht werden. Insbesondere für kleine, inhabergeführte Unternehmen ist es ein motivierendes Zeichen, dass erst aus der persönlichen Zusammenarbeit echte Maßarbeit entstehen kann und dass nicht nur in den Küchen und auf den Tellern Regionalität ganz groß im Kommen ist. Mit jedem weiteren Kunden wird auch das leoticket-System routinierter, ohne dabei „Lösungen von der Stange“ anzubieten. Carsten Neumann freut sich auf viele weitere Maßanzüge.

Hier geht es zur Webseite von leoticket und dem Gourmet Palast.







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