FAMAB-Sustainability Summit 2017 - ein Rückblick

20. 02. 2017 - Kaum zwei Wochen nach der BoE weht mich der Wind schon wieder nach Dortmund in die Westfalenhallen. Die Branchentreffen in Dortmund stehen unter einem guten Stern – zurück im Büro öffne ich als erstes den Terminkalender, um das Datum für die Veranstaltung im kommenden Jahr zu blockieren.


Abbildung (v.l.n.r.): Die Veranstalter Clemens Arnold und Jürgen May (2bdifferent), Bianca Waschelitz und Jan Kalbfleisch (FAMAB e.V.)

Erstmalig fand dieses Jahr der FAMAB Sustainability-Summit statt. Wie sich herausstellte hat die Eventbranche damit einen wertvollen Kongress rund um das Thema Nachhaltigkeit gewonnen. Es geht darum, Denkanstöße in Gang zu setzen, Anreize zu schaffen und einen wertvollen Austausch unter Gleichgesinnten zu ermöglichen. Besonders aber die Referenten aus den verschiedensten Bereichen machten den gesamten Kongress zu einer spannenden, abwechslungsreichen und hoch informativen Veranstaltung. Da war zum Beispiel Inklusions-Aktivist Raúl Krauthausen, der uns in seinem Vortrag verdeutlichte, wie „einfach“ es doch ist mit Projekten wie ramp-up.me oder Sozialhelden, Gutes zu tun.  Oder auch Michael Stober, Geschäftsführer des Landguts Stober, der uns veranschaulichte wie wertvoll es sein kann, bereits beim Aufbau und der Sanierung einer Eventlocation komplett auf Nachhaltigkeit zu setzen. Eine Investition, durch die sich zukünftig durch den schonenden Umgang mit Ressourcen vieles einsparen lässt und somit einen Wettbewerbsvorteil bringt. „Nachhaltigkeit ist kein Verzicht, sondern Genuss. Nachhaltig sein heißt, seinen Mitmenschen und sich selbst gegenüber liebevoll, aufmerksam und respektvoll zu sein.“

Auch das Thema Catering kam nicht zu kurz. Sei es beim Vortrag von Jörg Reuter, geschäftsführender Gesellschafter der grüneköpfe Strategieberatung, der unsere allseits geliebte Avocado als "maßlose Trinkerin mit einer katastrophalen Ökobilanz" entlarvte, oder auch der Vortrag von Alexander Schad, Geschäftsführer von aveato Catering, der deren neuestes Produkt aveato Postino – Catering per Post – präsentierte, durch das gleich zwei innovative Konzepte aufgegriffen und verbunden werden, nämlich die Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Auch Stephanie Forstner, Projektleiterin und Nachhaltigkeitsbeauftragte bei der Lemonpie Event- & Messecatering GmbH, gab uns unter dem Titel „Ein Kessel Nachhaltiges“ einen spannenden Einblick in die Entwicklungen und Strukturen in einem als Sustainable Company zertifizierten Eventcatering-Unternehmen.

Bereits im Jahr 2015 gründeten wir bei Catering Guides, in Zusammenarbeit mit Jürgen May, die Kategorie „Green Catering“. Immer mehr Caterer kommen dazu oder stecken in einer Umstrukturierungsphase, sodass auch wir uns über baldige Neuzugänge im Bereich Nachhaltigkeit freuen. Heute sind wir froh diesen Schritt gegangen zu sein um der Branche die Caterer zu präsentieren, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben.

Unser Fazit zum ersten FAMAB – Sustainability Summit ist somit, wie bereits die Einleitung verriet, durchaus positiv. Provokativ, witzig, zum Nachdenken und Reflektieren. Wir freuen uns, dass es Formate wie den FAMAB SuSu gibt und danken vor allem Jürgen May von der Agentur 2bdifferent für die spannende Zusammenstellung des Vortragsprogramms und Auswahl der Referenten. Ich persönlich freue mich auf die Weiterentwicklung und Weiterführung dieses neuen Branchentreffpunktes und auf hoffentlich viele neue Anbieter im Bereich Nachhaltigkeit, die den Kongress genutzt haben, um erste Impulse für sich mitzunehmen und umzusetzen. Vielleicht sehen wir ja den ein oder anderem als Referent beim FAMAB SuSu 2018 wieder?







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